Flüchtlinge erzählen in Schulen aus ihrem Leben

Wie kann man es Kindern verständlich machen, was Erwachsene weltweit anrichten und worunter Millionen von Erwachsenen und Kindern deshalb leiden müssen? Ein Beispiel dafür ist die Aktion einer Lehrerin aus Warstein. Zwei Flüchtlinge und eine Asylhelferin besuchen Schulklassen, um den Kindern aus dem Leben und von der Flucht dieser Flüchtlinge zu erzählen.

Eine persönliche Begegnung ist – nicht nur für Kinder – sehr viel eindrücklicher als das bloße Lernen abstrakter Zahlen und Fakten in der Schule. Dass die persönliche Begegnung mit Deutschen sehr wichtig für die Flüchtlinge ist, habe ich an anderer Stelle bereits geschrieben.

Doch ist genau diese Begegnung auch umgekehrt sehr wichtig – gerade, wenn es darum geht, schon frühzeitig gegen Vorurteile, Rassismus und Ausgrenzung vorzugehen. Und dafür gibt es kaum einen besseren Platz als die Schule.

Laut einem Bericht auf DerWesten.de hat eine Lehrerin aus Warstein im Rahmen des Projektes „Schule gegen Rassismus“ zunächst eine Unterrichtsreihe zum Thema Vorurteile gemacht und dann Flüchtlinge eingeladen, ihren Schüler_innen aus ihrem Leben und von der Flucht zu erzählen.

Die beiden jungen Männer aus dem Asylbewerberheim in Niederbergheim wurden von einer Asylhelferin begleitet, und sie erzählten den Kindern, warum die beiden überhaupt aus ihrer Heimat fliehen mussten, wie die Flucht vonstatten ging, welche Folgen das heute für sie hat, und welche Träume und Pläne sie für ihr weiteres Leben haben.

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3 Gedanken zu “Flüchtlinge erzählen in Schulen aus ihrem Leben

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