Urban Gardening mit Flüchtlingen – GemeinsamGarten in Konstanz

Eine Gruppe von Konstanzer_innen wollte Flüchtlingshilfe mit Nachhaltigkeit verbinden und schuf einen Garten. Hier können Geflüchtete ihr Leben – zumindest teilweise – endlich wieder selbst in die Hand nehmen, bei einem Austausch auf Augenhöhe.

„[Wir] sind entzückt, was man erreichen kann, wenn man einfach mal loslegt“, schreibt mir ein Mitglied der Gruppe – eine Feststellung, die einen großen Teil der Ehrenamtlichen hierzulande miteinander verbindet. Umso schöner, wenn das gemeinsame Loslegen am Ende zu einer leckeren Ernte führt.

Der GemeinsamGarten entstand, wie der Südkurier berichtet, in Kooperation mit der Stadt Konstanz und dem BUND für Umwelt- und Naturschutz. Wie die Website fluechlingshilfe-bw.de berichtet, half beim Aufbau der Kompostanlage sogar die Flüchtlingsklasse der lokalen Gewerbeschule.

Das Mitglied des GemeinsamGartens schreibt weiter:

„Der GemeinsamGarten Konstanz ist vor allem ein Ort des Austauschs zwischen den Kulturen. Er will Menschen unkompliziert zusammenbringen und einen Teil zu einer Willkommenskultur in Deutschland beitragen.

Neben dem zusammen Gärtnern und Gießen, nehmen wir uns auch immer wieder Zeit zum gemeinsamen Genießen der Ernte. Jeden 3. Sonntag im Monat treffen wir uns dazu im Garten und hübschen unsere Ernte noch durch selbstgemachte, mitgebrachte Leckereien auf. Dabei entsteht immer eine bunte Mischung aus Gerichten verschiedener Nationen, die wir uns gemeinsam schmecken lassen. Interessierte sind herzlichst willkommen. Es gibt immer genügend Zeit fürs kennenlernen, den Austausch und das Genießen der Natur.“

Auf der Facebook-Seite des GemeinsamGartens berichtet die Gruppe immer wieder von den gemeinsamen Tätigkeiten, von der Ernte und ruft ggf. auch zu Sachspenden auf.

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