Mit Flüchtlingen zum Fußballspiel

Fußball verbindet – nicht nur direkt auf dem Platz, sondern auch auf der Tribüne. Warum also nicht einmal Flüchtlinge zum Fußballspiel des Lieblingsvereins mitnehmen? Vereine können auch Kartenkontingente für Flüchtlinge bereithalten, die es sich sonst nicht leisten könnten, ins Stadion zu gehen. Der FSV Frankfurt macht’s vor.

Beim ersten Spiel der Rückrunde, auch auf die Gefahr hin, dass sie zu Hause schon wieder verlieren, lud der FSV Frankfurt 200 Flüchtlinge zur Partie gegen den 1. FC Heidenheim ein. Doch dann geschah das Wunder: der FSV gewann vor über 5.000 Zuschauer_innen mit 2:0. Aber zurück zu den Flüchtlingen. Der FSV schreibt auf seiner Website:

„Die Einladung erfolgt im Zuge der Kooperation mit der Sportjugend  Hessen, die das Projekt „Sport & Flüchtlinge“ Anfang Oktober 2014 startete. „Sport & Flüchtlinge“ verfolgt das Ziel, die Möglichkeiten und Grenzen von Sportvereinen bei der Integration von Flüchtlingen und der Gestaltung einer Willkommenskultur für Flüchtlinge auszuloten. „Der Besuch beim FSV Frankfurt macht nicht nur großen Spaß, sondern bietet den Flüchtlingen ein Stück Normalität in ihrem Lebensalltag – genauso wie das gemeinsame Sporttreiben in vielen hessischen Sportvereinen““

Mehr zu diesem Projekt der Sportjugend Hessen finden Sie auf deren Website. Was sonst noch alles in Verbindung mit Fußball möglich ist, finden Sie u. a. hier: „Second Fan Shirt“, Fußball spielen und Fußball verbindet.

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