Görlitz hilft mit Willkommensbündnis

Bei einem Tag der Offenen Tür durften sich interessierte Bürger_innen von Görlitz mal ein Bild davon machen, wie eine sechsköpfige Flüchtlingsfamilie demnächst in zwei Zimmern auf knapp 55 Quadratmetern wohnen wird. Eingeladen hatte das Willkommensbündnis Görlitz, das in mehreren Arbeitsgruppen arbeitet.

Auf oberlausitz-leben.de ist diese Aufteilung aufgelistet:

„In der Gruppe 1 werden Alltagshilfen und Ideen zur Heimassistenz entwickelt.

Die Gruppe 2 setzt sich mit Konzepten zur Begegnung, Sport und Überwindung von Sprachbarrieren auseinander.

In Gruppe Nr. 3 geht es um Informationsprojekte, Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen.

Die Ehrenamtlichen Gruppe 4 arbeiten schon heute an einem „Begrüßungspaket“ für die Flüchtlinge.

Die Arbeitsgruppe 5 hat sich dem Thema „Kulturverständnis“ angenommen.“

Koordiniert wird das Willkommensbündnis mit 70 Mitgliedern von der Görlitzer Gleichstellungsbeauftragten:

„Kulturverständnis ist für Romy Wiesner [die Gleichstellungsbeauftragte, Anm. d. Red.] keine Einbahnstraße. Für sie ist die Versorgung der Flüchtlinge in Görlitz nicht nur eine Herausforderung, mit der wir unser Grundgesetz erfüllen.

Es ist vor allem auch eine Herausforderung der Bürgerinnen und Bürger, an ihre Warmherzigkeit und an das Erinnern. „Denn gerade in dieser Stadt, in der Flucht und Vertreibung ein großes Thema waren, werden wir nicht vergessen, wie wertvoll Mitmenschlichkeit und Hilfe sind.“

Informationen zum Willkommensbündnis gibt es per E-Mail unter willkommensbuendnis@goerlitz.de.

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