Fundraising für Flüchtlinge: Spenden sammeln und ein Zeichen setzen – mit bedruckten Silikonarmbändern

Dies ist eine etwas andere Art der Öffentlichkeitsarbeit für ein Hilfsprojekt, nützlich als ständiges Give-away oder bei einer Benefiz-Aktion: das Fundraising für Flüchtlinge mit Hilfe bedruckter Silikonarmbänder. Die Initiative „You’re welcome – Usedom hilft“ hat solch ein Armband auf ihrer Facebook-Seite vorgestellt.

Und so sieht es aus (Foto auf der Facebook-Seite der Initiative):

Silikonarmbänder von „You're welcome – Usedom hilft“

Die Initiative versendet ein Armband gegen eine Spende von 5 Euro. Da die Armbänder in der Herstellung oft schon für wenige Cent zu haben sind, bleiben selbst bei den anfallenden Versandkosten am Ende ein paar Euro übrig, die dann für Materialien und  Aktionen für Flüchtlinge genutzt werden können.

Anbieter finden Sie im Internet zuhauf. Sie müssen zunächst überlegen, welche Größe, Breite und Dicke das Armband haben soll. Wählen Sie dann Farben, die zu Ihrem Hilfsprojekt passen, die auffällig und gut lesbar sind: z. B. wie die weiße Schrift auf dem dunkelblauen Untergrund der Usedomer Bänder.

Es gibt Silikonarmbänder meist in zwei Größen: für Erwachsene und für Kinder. Es gibt sie einfarbig, regenbogenfarbig, marmoriert, in Neonfarben und fluoreszierend. Und es gibt sie mit einfachem Aufdruck (Buchstaben und Grafiken), mit Prägung mit oder ohne Farbdruck u. v. m.

Wenn Sie eine Grafik mit aufdrucken lassen möchten (z. B. das Logo Ihres Projektes), dann müssen Sie vorab mit der_dem Urheber_in der Grafik klären, ob Sie sie dafür nutzen dürfen.

Sie können die Bänder einfach so herstellen lassen, als grundsätzliches Fundraising-Element, das Sie Ihren Spender_innen und anderen Interessierten dauerhaft anbieten können. Oder Sie lassen Sie für ein spezielles Fundraising-Event herstellen (z. B. ein Benefizkonzert), eine Demonstration o. a. Wer so ein Armband trägt, setzt ein Zeichen und macht deutlich, dass sie_er Ihr Projekt, Ihre Arbeit nicht nur wertschätzt, sondern auch unterstützt – und macht gleichzeitig auch Werbung für Ihr Projekt.

Wichtig ist, dass Sie sich vorher (z. B. bei Ihrem Finanzamt oder bei Steuerfachleuten) erkundigen, wie Sie das Ganze organisieren, benennen und anpreisen dürfen, damit Sie nicht als Gewerbetreibende Steuern dafür zahlen müssen, sondern es als (gemeinnütziges) Spendensammelprojekt verbuchen können.

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